Drucktechnik und Veredelung der Werbeartikel

Werbeartikel oder Werbegeschenke haben im besten Fall einen klaren Nutzer für den Empfänger, und sind langlebig.

Aber was nutzt das nun Ihnen, wenn sich am Ende keiner daran erinnert, von wem er diesen Artikel eigentlich bekommen hat?

Mit Ihrem Logo oder Ihrem Slogan am Produkt sorgen Sie dafür, dass Ihre Kunden immer wissen, wer an Sie gedacht hat.

Einen Werbeartikel zu veredeln (Bedrucken, Besticken, Gravieren etc.) ist keine Kunst, aber oft eine Frage von Erfahrung und "Know How".

Welche Werbeanbringungen sind geeignet für Ihre Produkte? Wie haltbar ist das? Und natürlich: Was kostet das?

Die Peisspanne ist enorm! Von wenigen Cent pro Stück bis hin zu mehreren Euros für zum Beispiel einen hochwertigen 3D-Stick. Und die neuen Techniken wie Inmould-Verfahren oder Flexi-Print sind sehr beeindruckend, und werden auch bereits günstiger.

Tampondruck

Der Tampondruck ist ein gängiges, indirektes Tiefdruckverfahren, mit dem sich nahezu jeder Untergrund mittels Tampon (Bildträger aus Silikonkautschuk) bedrucken lässt.

Vorteile:

  • unebene und asymmetrische Formen

  • detailgetreu, auch feine Motive

  • schnell, und damit auch

  • preiswert bei großen Mengen

Nachteile:

  • Druckgröße begrenzt

  • nicht kratzfest

  • geringe Farbschichtdicke

​Druckdaten

  • vektorisierte pdf oder eps

  • 300 dpi

Transferdruck (digital)

Beim digitalen Transferdruck wird das Motiv auf eine Folie aufgedruckt, diese

eventuell noch konturgestanzt, und dann mit hohem Druck unter Hitze auf das Endprodukt gepresst.

Anwendung:

  • insbesondere Textilien & Kunststoffe

Vorteile:

  • Deckende Farben

  • Farbverläufe

  • Qualitativ hochwertig

  • auch Kleinmengen

Nachteile:

  • Kostenintensiv

  • gummiartige Oberfläche

  • nicht auf allen Textilien

Druckdaten

  • vektorisierte pdf oder eps

  • 300 dpi

Gravur/Lasergravur

Hier wird ein sehr dünner Teil der Ober- fläche mit einem Laserstrahl abgetragen. Die darunterliegende Schicht wird sichtbar, oder das Material bewusst leicht verbrannt.

​Anwendung:

  • Metall, Holz, Glas, auch Textilien

 

 

 

Vorteile:

  • Hochwertiger Eindruck

  • Sehr langlebig

  • Einzelnamen möglich

Nachteile:

  • Farben schwer darstellbar

  • Je größer, je länger und teurer

  • Keine Verläufe darstellbar


 

Druckdaten

  • vektorisierte pdf oder eps

  • 300 dpi

Offsetdruck

Eine Druckplatte überträgt das Motiv auf einen Gummizylinder. Der rollt dann über das Papier oder die Folie, und produziert damit den eigentlichen Druck.

Anwendung:

  • Papier, Folien
     

Vorteile:

  • Sehr schnell

  • Alle Farben, auch Bildmotive

  • günstig bei Mengen

  • auch sehr große Formate

Nachteile:

  • Hohe Start- bzw. Einrichtungskosten

  • nur wenige Materialien

Druckdaten

  • vektorisierte pdf oder eps

  • 600 dpi  oder besser

Siebdruck

Beim Siebdruckverfahren wird die Farbe auf ein feinmaschiges Textilgewebe (Sieb) verteilt, und mit Hilfe eines Gummirakels  durch die Struktur auf den Artikel gedrückt.

Vorteile:

  • guter Farbauftrag

  • Deckende Farben

  • Langlebig

  • preiswert

Nachteile:

  • Lange Druckzeiten

  • Keine Farbverläufe

  • nur auf flachen Oberflächen

Druckdaten

  • vektorisierte pdf oder eps

  • 300 dpi

In-Mold-Druck

Hier wird eine bedruckte Folie beim Spritzgießen des Objekts in das Werkzeug mit eingelegt, und so völlig mit dem Produkt verbunden. Die Folie verschmilzt mit dem Objekt.

Anwendung:

  • bei Kunststoffen

Vorteile:

  • sehr gute Optik

  • Fotos, Verläufe und Logos

  • angenehme Haptik

  • günstig bei Mengen

Nachteile:

  • teuer bei Kleinmengen

  • unflexibel

Druckdaten

  • vektorisierte pdf oder eps 300 dpi

  • auch Bilddaten (jpg, bmp)

Prägung

Mit einem Prägestempel wird unter hohem Druck das Motiv in das Produkt gepresst. Bei Bedarf wird eine farbige Folie eingelegt.

Anwendung:

  • Metall, Holz, Glas, auch Textilien

 

 

 

Vorteile:

  • Hochwertiger Eindruck

  • Sehr langlebig

  • haptischer 3-D Effekt

Nachteile:

  • Farben schwer darstellbar

  • Je größer, je länger und teurer

  • Keine Verläufe darstellbar

Druckdaten

  • vektorisierte pdf oder eps

  • 300 dpi

Bestickung

Es wird eine digitale Stickvorlage erstellt. Die wird computergesteuert, klassisch mit Nadeln und Faden auf das textile Werbemittel aufgebracht.

Anwendung:

  • Textilien

Vorteile:

  • fühlbare Werbung

  • Qualitativ hochwertig

  • Langlebig, gut waschbar

  • auch auf unebenem Grund, z.B. Cap

Nachteile:

  • Keine Farbverläufe

  • Keine feinen Konturen darstellbar

Druckdaten

  • vektorisierte pdf oder eps

  • 300 dpi

Digitaldruck

Beim Digitaldruck werden digitale Daten

nach deren Aufbereitung direkt, also ohne statische Druckform, auf das Objekt übertragen. Meist mit Laserstrahl, Laserprinter oder Tintenstrahl.

Vorteile:

  • Alle Farben und Schattierungen

  • fotorealistisch

  • viele Materialien

  • preiswert bei kleinen Mengen

Nachteile:

  • primär auf glatten Oberflächen

  • teuer bei Großauflagen

​Druckdaten

  • vektorisierte pdf oder eps

  • aber auch Bilddaten (jpg,bmp)

Sublimationsdruck

Sonderform des Transferdrucks. Das Motiv wird mit einer speziellen Tinte auf ein Trägerpapier gedruckt. Dann mit Druck unter Hitze auf das finale Produkt übertragen (sublimiert)

Anwendung:

  • Textilien,Kunststoffe und Keramik

Vorteile:

  • bei Sportbekleidung atmungsaktiv

  • kratzfest

  • nicht fühlbar

  • fotorealistisch

Nachteile:

  • Zeitaufwändig

  • Textil: Nur Kunstfasern

  • Hohe Vorkosten

Druckdaten

  • vektorisierte pdf oder eps

  • 300 dpi

Doming

Ein Doming ist im Prinzip nur ein farbig bedruckter Aufkleber,der mit einem transparenten 2-Komponenten-Epoxydharz überzogen wird. Der leicht gewölbte Effekt betont das Motiv.

Anwendung:

  • wo immer Aufkleber halten...

 

 

 

Vorteile:

  • 3D-Look

  • langlebig

  • Günstig

  • Bilder und Verläufe möglich

Nachteile:

  • Ohne geplante Aussparung wirkt das Doming oft "aufgesetzt".

Druckdaten

  • vektorisierte pdf oder eps 300 dpi

  • auch Bilddaten (jpg, bmp)

Flexodruck

Ähnlich dem Offsetdruck wird beim Flexodruck Farbe über ein Walzensystem auf das Objekt übertragen. Auch durch geringeren Druck können auch flexible Materialien bedruckt werden.

Anwendung:

  • Folien, Verpackungen
  • Flexible Untergründe

Vorteile:

  • Sehr Schnell

  • Alle Farben, auch Bildmotive

  • günstig bei Mengen

  • kurze Rüstzeiten

 

Nachteile:

  • Geringe Deckkraft

  • Leicht unscharfes Druckbild möglich

Druckdaten

  • vektorisierte pdf oder eps

  • 600 dpi  oder besser

 

 

Hier noch ein  paar Begriffe, auf die Sie, im Zusammenhang mit Drucktechniken, bzw. der Veredelung von Werbeartikeln, immer wieder stoßen werden:

 

Um Ihr Firmenlogo oder Ihren Claim auf dem Produkt anzubringen, benötigen wir natürlich Daten von Ihnen.

Die sollten im Normalfall vektorisiert sein. Optimal geeignet sind vektorisierte eps- oder pdf-Dateien.

Aus diesen Daten werden von uns Standskizzen, sowie nach deren Freigabe auf Wunsch Freigabemuster  bzw. Ausfallmuster erstellt.

Je nach Größe der gewünschten Werbeanbringung variiert die benötigte Qualität der Druckdatei. Die wird üblicherweise in

dpi (dots per inch) angegeben. Meist genügen hier 300 dpi, bei größeren Drucken und Strichabbildungen sind 1.200 dpi nicht

ungewöhnlich. Wir prüfen Ihre Daten, und kommen auf Sie zu, wenn nachgebessert werden muss, können dies oft auch, gegen Kostenersatz, selbst veranlassen.

Um Ihr Logo in Wunschfarbe drucken zu können, benötigen wir von Ihnen konkrete Farbangaben. Im Druckbereich werden diese

üblicherweise defniert nach dem weltweit verbreiteten Pantone-Farbsystem. Nach Pantone gibt es mehr als 3.000 verschiedene

Farben, bzw, Farbschattierungen. Jede Farbe hat eine eigene Nummer, beginnend mit dem Wort Pantone, oder der Abkürzung

PMS (Pantone Matching-System), gefolgt von einer drei oder vierstelligen Nummer. PMS 185 bzw. Pantone 185 ist beispielsweise ein

knalliges Rot, das einem sehr oft begegnet.

Andere Farb-Systeme:

Die Angabe CMYK (Cyan, Magenta, Yellow und Key. Key steht hier für die Farbe Schwarz) gibt eine Farbe als Mischung der drei

Basisfarben und Schwarz an. Vergleichbar mit Ihrem Tintenstrahldrucker, der ja jeden einzelnen Punkt aus diesen vier Farben mischt.

Die Zahlenwerte entsprechen Prozentangaben der jeweiligen Farbe. CMYK (100/0/80/10) besteht also beispielsweise überwiegend aus Blau und Gelb mit etwas Schwarz, ergibt also ein kräftiges Grün. Die Summe aller Zahlen muss nicht 100 ergeben ...

Der bekannte HKS-Farbfächer hingegen zeigt im Prinzip nur knapp 100 Basisfarben. Wegen seiner Einfachheit sind HKS-Angaben immer noch weit verbreitet.

Sie kennen Ihre Wunschfarbe, jedoch in CMYK, HKS oder auch RGB oder RAL? Bitte sprechen Sie uns an; wir kennen Umrechnungsmethoden, um Ihre Farbe immer annähernd in Pantone zu ermitteln.

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